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From swissbib
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Ein Wort zum Beginn

Dieses Dokument beschreibt die ursprüngliche Zielsetzung des Projekts in den Worten von 2007. Wir haben uns aus zwei Gründen entschieden, es so zu belassen:

  1. Die ursprüngliche Idee hinter swissbib soll so weiterhin erkennbar bleiben und es ermöglichen, das heutige swissbib an seinen Zielen zu messen.
  2. Als eine Gedankenstütze für das Team, was nach den vier Jahren noch zu tun bleibt.

Ein Grossteil der Ziele wurde erreicht aber natürlich ist einiges noch offen. Da die Laufzeit von swissbib verlängert wurde, können diese Punkte in Angriff genommen werden...

Projektziele

swissbib ist ein Metakatalog der schweizerischen Hochschulbibliotheken und der Schweizer Nationalbibliothek der Generation "Bibliothek 2.0".

Funktionalitäten

swissbib soll alle Vorzüge der neuen "Bibliothek 2.0"-Technologien bieten wie:

  • besonders einfache und benutzerfreundliche Suche, Navigation und Personalisierung
  • performante Suche mit moderner Suchmaschinentechnologie
  • excellentes Ranking
  • Grouping und Clustering der Treffer nach formalen und inhaltlichen Kriterien
  • kontextsensitive Links zu externen elektronischen Ressourcen
  • Vorschlagsfunktion "meinten Sie..."
  • Social Computing wie Tagging, Rezensionen

Datenbestand

swissbib soll folgende Datenbestände umfassen:

  • Kataloge der Schweizer Hochschulen und Hochschulverbünde
  • Kataloge der Schweizer Nationalbibliothek
  • Metadaten der Open Repositories der Schweizer Hochschulen
  • Metadaten der Schweizer E-Archiving Projekte
  • Daten zum Catalog-Enrichment (Inhaltsverzeichnisse, Abstracts)

Kontext

Lokalisierung

swissbib soll im schweizerischen Kontext folgendes leisten:

  • vollständige Mehrsprachigkeit deutsch, französisch, italienisch, englisch.
  • transparenter Zugriff auf sämtliche nachgewiesenen oder verlinkten E-Ressourcen (Schnittstelle zum E-Lib.ch-Projekt Single Sign On).
  • umfassender Bestandesnachweis und direkte, effiziente Schnittstelle zu lokalen Bibliothekssystemen. Sämtliche in swissbib nachgewiesenen Printmedien sollen so bestellbar und in 1-2 Tagen innerhalb der Schweiz lieferbar sein.
  • optimale Auswertung der in der Schweiz verwendeten Daten und Systeme zur inhaltlichen Erschliessung der Bestände.
  • optionaler Filter der Anzeige nach regionalen und inhaltlichen Kriterien.

swissbib soll die Online-Kataloge des IDS, von RERO und der Schweizer Nationalbibliothek weitgehend ersetzen können. swissbib kann und sollte ähnlich konzipierten internationalen Angeboten wie dem „Dreiländerkatalog“ des HBZ und „WorldCat“ von OCLC ebenbürtig oder überlegen sein. Aufgrund der direkten Verfügbarkeit der Bestände wird swissbib in der Schweiz der Zugang erster Wahl für Bibliotheks­recherchen sein.

E-lib.ch

swissbib realisiert folgende Ziele des Programms E-lib.ch:

  • zentraler Einstiegspunkt für schweizweite Recherche, Nachweis und Zugang
  • einheitliche Oberfläche mit schweizweiter übergreifender Suche
  • weitergehende nationale Dienstleistungen
  • Personalisierungsmöglichkeiten
  • API zu: verteilte Authentifizierung, Autorisierung und Rechteverwaltung ("Single SignOn")
  • API zu: Lizensierung von digitalem Content für die Schweiz
  • API zu: Schweizweite vernetzte Repositorien

Systemarchitektur

Modularität

Es ist ein Hauptziel des Projekts, die einzelnen Komponenten auf eine modulare Weise zu realisieren.

Alle Ebenen der Anwendung sollten unabhängig von einander funktionieren; die Kommunikation zwischen den Ebenen geschieht in gesicherten und gut dokumentierten Protokollen und Schnittstellen.

Technologie

Die Realisierung von swissbib kann auf vorhandene oder in Entwicklung befindliche Technologien zurückgreifen:

  • auf eine wachsenden Zahl direkt verfügbarer kommerzieller und open source Software-Lösungen

basierend auf Kerntechnologien und Konzepten wie:

  • Das Protokoll OAI-PMH für periodische Datenlieferungen
  • Dedublierungs-Algorithmen
  • „FRBR inspired clustering“ von OCLC zum Gruppieren von Werken
  • Diverse Suchmaschinen-Technologien mit ihren jeweiligen Stärken